"Unsere Passion" - eine moderne Pantomime

Rückblick: Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr 2000 entstand unter der Schirmherrschaft der Katholischen Kirche eine Initiative mit dem Namen "CU2000".

Deren Ziel war es, junge Christen dafür zu begeistern, sich stärker in der Kirche zu engagieren und neue, zeitgemäße Impulse zu setzen.

Zusammen mit der Polnischen Katholischen Mission und der Unterstützung des Musikers Mateusz Jarzębowski, realisierte Marek ein Theaterstück, das den Kreuzweg Christi als moderne Pantomime zeigt. Der Name "Unsere Passion" lässt erahnen, dass es in dieser Darstellung des Leidenswegs Jesu' vor allem um uns - die Zuschauer - geht.

Inmitten von gegenwärtigen Missständen, wie der brutalen Teilnahmslosigkeit, Gewalt und Krankheit, steht Christus mit Seinem Kreuz. Er leidet mit den Opfern, fleht durch ihre Hände, sieht durch ihre Augen, fällt mit ihnen zu Boden.


Obwohl unzählige Darstellungen dieser Geschichte bereits existieren, erscheint diese Version der Passion Christi neu: Der vorherrschende Minimalismus in der Inszenierung, hervorgerufen durch schwarzbekleidete Darsteller mit weißen Gesichtsmasken und nur wenigen Requisiten, erlaubt es dem Zuschauer, seine ganze Aufmerksamkeit auf das emotionale Miterleben der Geschichte zu richten. Die musikalische Untermalung der Ereignisse mithilfe von Schlagzeugmusik verstärkt die Dramatik der Bilder umso mehr und zeigt unweigerlich die Ernsthaftigkeit der Situation.


"Unsere Passion" wurde von 2000-2007 in mehr als 15 Kirchen und kirchlichen Institutionen in und rund um München aufgeführt und konnte mit ihren Erlösen mehrere wohltätige Projekte unterstützen. Sie schaffte es sogar auf die Titelseite der Süddeutschen Zeitung im Landkreis München mit dem Artikel "Stumme Schreie" - Eindrucksvolle Passion in der St. Jakobus-Kirche, verfasst von Herrn Peter Oberstein (Ausgabe vom 20.03.2001).


"Unsere Passion"

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